Lebenslauf

Hintergrund und Ausbildung

Ich bin in Uster aufgewachsen. Nach der Schule machte ich eine Lehre als Bahnbetriebsdisponentin bei der SBB und arbeitete danach ein paar Jahre in meinem erlernten Beruf. Mitte Zwanzig entschied ich mich, die Matura auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen und Tiermedizin zu studieren. 2006 schloss ich das Studium an der Vetsuisse-Fakultät Zürich ab.

Frühe Faszination für Tiere

Schon von klein auf begleiteten und faszinierten mich Tiere. Im Fernsehen schaute ich mir jede Tiersendung an und lernte viel über die unterschiedlichen Verhaltensweisen verschiedener Tierarten. Auch im echten Leben begleiteten mich mein ganzes Leben lang Haustiere. Meine Grosseltern mütterlicherseits hatten Hunde, solange ich mich erinnern kann, und die Grosseltern väterlicherseits, die ganz in unserer Nähe lebten und bei denen ich viel Zeit verbrachte, hatten ebenfalls immer Hunde, Katzen und sogar eine Zeit lang Meerschweinchen.

Ich selbst hatte als Kind ein Zwergkaninchen und ein Meerschweinchen sowie einen Wellensittich. In meiner Jugendzeit begleiteten mich dann drei Generationen Farbratten, und als ich von zuhause auszog, zogen meine ersten beiden Katzen bei mir ein.

Tiertraining und berufliche Entwicklung

Auch Tiertraining interessierte mich schon sehr früh. So brachte ich beispielsweise schon als Kind meinem Meerschweinchen bei, sich auf ein bestimmtes Wort hin das Gesicht zu putzen oder Männchen zu machen. In meiner Jugend trainierte ich die Hunde meiner Grosseltern. Und als gegen Ende meines Studiums mein erster eigener Hund bei mir einzog, schlug die Faszination für das Training wieder voll zu – nun auch im Bereich von Problemverhalten.

Die Therapie von Problemverhalten bei Hunden und Katzen begann mich schon während des Studiums zu interessieren. Daher war es nur naheliegend, dass ich mich nach dem Studium weiter intensiv damit befasst und mich zur Verhaltensmedizinerin weitergebildet habe.

Als Verhaltenstierärztin bin ich in meinem Berufsleben nun dort angekommen, wo sich meine Leidenschaften treffen: Tieren zu helfen und an den Emotionen und am Verhalten von Tieren zu arbeiten.